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Integration von Robotern, Vision- und RFID-Funktechnik sorgt für Flexibilität

In der Pkw-Achsfertigung hat G+S Engineering die Fertigung von
Zugstreben optimiert. Dabei haben wir zwei CNC-Transferzentren
von Elha umgebaut und zwei Roboter integriert – bei engen Platzverhältnissen.

Gesamtanlagen mit Automation für Fertigungslinien

„Nur das Auflegen der Rohteile soll noch manuell erfolgen. Nach dem Bearbeiten,
Waschen und Trocknen des Bauteils erfolgt die automatische Montage. Am Ende
liefert die Fertigungslinie die einbaufertigen Fahrwerkskomponenten aus“,

so das Ziel von dem Fertigungsplaner bei der Umgestaltung der Zugstreben-Fertigung.

Den ersten Teilabschnitt, die vollautomatische
Bearbeitung des Rohteils, übernahmen wir,
das Ingenieurbüro G+S Engineering GmbH.

„Der Kunde hat damit einen Ansprechpartner, der alles für ihn managt“,

so Geschäftsführer
Hans-Jörg Semsky. Man berechnete die
Auslegung, Taktzeit und Bestückung der
Werkzeuge, konstruierte und fertigte den
Robotergreifer, die Spannvorrichtungen und
die Transportpaletten. Durch die eigene Fertigung
der Spannvorrichtung und des Greifers
im Tochterunternehmen GRS in Tschechien
konnte man hierbei flexibel auf Änderungen
im Projektverlauf reagieren.
Im Rahmen des Projekts wurden nicht
nur die beiden bestehenden CNC-Maschinen
so umgebaut, dass sie die neuen Strebentypen
bearbeiten können, sondern auch
zwei Kuka-Roboter in die Fertigungslinie
integriert. „Die Maschinen arbeiteten bislang
mit einem maschinenintegrierten Roboterhandling
von Elha. Da Daimler in
Mettingen konsequent auf Roboter-Handling
umstellt, sollten diesen Job nun zwei
Kuka KR60/3 erledigen“, erläutert Semsky.
Vorteil der Roboter: Sie sind flexibel und
ermöglichen ein schnelleres Umrüsten auf
neue Teile. Die Roboterhand mit Fertigteilund
Rohteilgreifer wurde vom Dienstleister
konstruiert, gefertigt, vormontiert und als
gesamte Baueinheit angeliefert. Die Grundprogrammierung
übernahm ein von Kuka
autorisiertes Subunternehmen.
„Konstruktion und Bau von Greifer und
Spannvorrichtungen sind bei uns Tagesgeschäft“,
so Semsky. Die spezielle Umsetzung
erforderte bei diesem Projekt allerdings einige
Überlegung, denn Vorgabe von Daimler
war, keine Änderungen am Gesamtlayout
der Bearbeitungszentren vorzunehmen. „Da
geht es schon verdammt eng zu“, so Semsky.
Daher konnten die Roboter auch nicht direkt
vor den CNC-Zentren platziert werden,
sondern stehen nun daneben und greifen
um die Ecke in den Arbeitsraum. „Um
sicher zu stellen, dass später alles reibungslos
funktioniert, haben wir die Roboterbewegung
via Simulation überprüft.“
Um die Sicherheit zu erhöhen, wurden
die Roboter mit Safe Robot Technologie
ausgerüstet. Diese verhindert, dass der Roboter
aus seinem definierten Arbeitsraum
ausbrechen kann. Zusätzlich kommen
Euchner-Sicherheitsschalter der neuesten
Generation zum Einsatz. „Diese bieten auch
eine Fluchtmöglichkeit von innen nach außen,
um Unfälle zu vermeiden.“ Eine Risikoanalyse
rundet das Sicherheitskonzept ab.